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SUMMARY:Landschaft der Liebe. Motive aus der Graphic Novel "Sudetenlove"
DESCRIPTION:Ende der 1930er Jahre: Das Sudetenland gleicht einem Pulverfass. Angefacht aus Deutschland\, können die nationalen Spannungen in den tschechoslowakischen Grenzgebieten jeden Moment zu einer Eskalation mit ungewissem Ausgang führen. Da lernen sich Hedwig\, ein deutsches Mädchen\, und Fritz\, ein Junge aus einer deutsch-tschechischen Familie\, beim Skifahren kennen und verlieben sich schnell ineinander. Hedwigs Vater schickt sie jedoch nach Belgien zu einer Tante. Fritz sieht keine andere Wahl: Er wird ihr folgen – auf dem Fahrrad…\n\nFilip Raifs Graphic Novel (Helvetiq 2026\, übersetzt von Katharina Hinderer) erzählt – in dezent gedämpften Farben und inspiriert von wahren Begebenheiten – die Geschichte einer ersten großen Liebe sowie auch einer Region\, deren Schicksal durch die zahlreichen Wendungen des 20. Jahrhunderts bestimmt wurde.\n\nDer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Landschaft\, die die Liebenden umgibt. Alles wird von Raif feinfühlig eingefangen – ganz gleich\, ob es sich um natürliche\, städtische oder seelische Räume handelt. Oft geschieht dies so eindringlich\, dass die Landschaft aufhört\, eine bloße Kulisse darzustellen und stattdessen in den Vordergrund tritt.\n\nFilip Raif (*1973 in Jeseník im Altvatergebirge) ist Illustrator und Grafikdesigner. Er studierte an der Prager Akademie für Kunst\, Architektur und Design. In seinem Werk verarbeitet er die Geschichte seiner Heimatregion auf spielerische Art und mit oft mystifizierenden Elementen\, beispielsweise in Jak Vinca Priessnitz ke štěstí přišel (1998\, dt. etwa „Wie Vinca Priessnitz auf das Glück stieß“)\, Finkamannla (2015) oder bei der Postkartensammlung AltvaterPohledy. Sudetenlove (Labyrint 2023) ist seine erste Graphic Novel. Er lebt und arbeitet in Jeseník.\n\nEine Ausstellung des Tschechischen Zentrums München in Kooperation mit dem Bohemicum – Center for Czech Studies.
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LOCATION:Universitätsbibliothek\, Rupfenwand\, Universitätsstr. 31\, Regensburg\, 93053
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SUMMARY:„BLÜTEZEIT“ – Foto- und Papierarbeiten von Maria Maier
DESCRIPTION:Fotografien\, die Unikate sind – gibt es das? Ja\, denn die Künstlerin Maria Maier arbeitet mit den Fotos: Sie übermalt\, überdruckt oder collagiert\, fotografiert wieder ab und setzt erneut künstlerische Techniken ein. Zurückhaltend ist die Regensburgerin nur in der neuen Technik: „Digitale Bearbeitung gibt es bei mir nicht.“ Durch die handwerkliche Auseinandersetzung entstehen vielschichtige Arbeiten\, die durch die Überarbeitung zu Unikaten werden.\n\nDie Werke von Maria Maier wurden u. a. von Prof. Dr. Bernhart Schwenk/Pinakothek der Moderne angekauft\, gehören u. a. zu den Sammlungen Würth oder Deutsche Bank. Zahlreiche Ausstellungen gab es im In- und Ausland wie z.B. New York. Auch rund um das Thema „Kunst und Bauen“ hat die Künstlerin mehrere Wettbewerbe gewonnen.\n\nBis 26. Juli sind Arbeiten von Maria Maier im neuen EmmeramForum zu sehen.\n\n„BLÜTEZEIT“ – Foto- und Papierarbeiten von Maria Maier\n\nOrt:                     Emmeramforum\, Emmeramsplatz 3\, Regensburg\n\nDauer:                                   8. Mai – 26. Juli 2026\n\nFinissage:                           Sonntag\, 26. Juli 2026\, 14 Uhr\n\nÖffnungszeiten:                   Mi – So 14 – 17 Uhr\n\nDie Ausstellung begleitet ein umfangreiches Katalogbuch\n\n(104 Seiten\, Hardcover\, dt./engl.\, Texte: Gérard A. Goodrow\, Dr. Reiner Meyer)\n\nISBN 978-3-943222-17-3 und einen Flyer (6-seitig\, Text: Dr. Sebastian Karnatz)\n\nFoto- und Papierarbeiten im Doppelpack\n\nMaria Maier zeigt sich als mediale Grenzgängerin.\n\nAus zwei Werkreihen\, nämlich Irland Stipendium und Fürst Pückler\, sind Arbeiten in der Ausstellung zu sehen.\nWährend eines Arbeitsstipendiums in Irland entdeckt die Künstlerin Maria Maier die Farben der Natur für sich ganz neu. Die Form- und Farbvielfalt von blühenden Büschen und Blumen im unaufhörlichen Rhythmus von Aufblühen und Verwelken faszinierte sie derart\, dass sie in einem intensiven Arbeitsprozess Blüten aller Art beobachtete und sammelte\, die sie mit abstrakten „Kommentaren“ aus der Malerei versah. Diese Paare aus Blüte und Bild fotografierte sie anschließend. Zuhause überarbeitete die Künstlerin in mehreren lJahren die vergrößerten Abzüge dann wiederum mit Temperafarbe. So entstand eine Fülle von „blühenden“ Farberkundungen\, die trotz ihrer vielschichtigen Entstehungsweise eine bezaubernde Leichtigkeit und Frische aufweisen.\n\nDie Ausstellung kombiniert dieses sanfte Feuerwerk aus unzähligen Farbnuancen von Blüten mit Zeichnungen und neueren Fotoarbeiten\, nämlich HORTENSIENBILDER aufgrund einer Ausstellung in Bad Muskau im Fürst Pückler Schloss\, Fürst Pückler gewidmet.\n\nDie ausgestellten Arbeiten können bei Interesse am Ende von den Besuchern erworben werden.
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SUMMARY:Samuel Beckett: ‚The German Room‘
DESCRIPTION:Samuel Beckett\, einer der bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts\, wird als Ire meist in die englischsprachige Literaturgeschichte eingeordnet\, obwohl er viele seiner Werke zunächst in französischer Sprache verfasst hat. Weniger bekannt ist\, dass Beckett neben Englisch und Französisch auch in Italienisch und Deutsch über umfassende Sprachkenntnisse verfügte. Doch nicht nur in diesem Sinne ist Beckett ein vielsprachiger Autor: Beckett zu lesen heißt\, die Vielzahl seiner Sprachen zu lernen\, die Vielzahl der Mittel\, die er zur Kommunikation und zur literarischen Gestaltung einsetzt zu erforschen. Hierzu gehören nicht nur Fremdsprachen\, Spezial- und Fachterminologien\, obsolete und remote Wörter\, Neologismen\, Zitate\, Wiederholungen\, elliptische Syntax oder sprachliche ‚Mikro-Gefängnisse‘ (die durch Selbstwiderspruch entstehen\, etwa „on“)\, sondern auch Gesten und Körperhaltungen\, Bewegungen und Behinderungen\, räumliche Konfigurationen\, Musik und Stille\, Geräusche\, Farben\, Temperaturen\, Himmelsrichtungen\, Kameraperspektiven u.v.m. Der Besuch im ‚German Room‘ als Versuch\, Becketts intensive Beziehungen zur deutschen Sprache\, Literatur und Kultur zu erforschen\, ist also nur ein kleiner Teil des enormen Projekts\, dem sich jede Beckett-Leserin\, jeder Beckett-Leser widmen muss: die Vielzahl seiner Sprachen Schritt für Schritt verstehen zu lernen.\n\nDass dieser Versuch in einem geschlossenen Raum stattfindet\, ist hierbei Teil des Konzepts: Becketts Figuren – inklusive seiner ebenso artifiziellen Autorfiguren\, die mit seinen Erfindungen koexistieren – leben meist in geschlossenen Räumen\, ohne Ausweg jenseits von Phantasie und Erinnerung. Gleichzeitig spielt der Ausdruck „The German Room” auf Becketts frühe Erzählung “Dante and the Lobster” an\, wo es – nachdem die Lage des ‚French room‘ in der Sprachakademie beschrieben wurde\, heißt: “God knows where the German room was.” Die Ausstellung erschließt und öffnet nun Becketts ‚German Room‘ für die Öffentlichkeit und lädt zum Kennenlernen – zum Lesenlernen – der vielfältigen Dimensionen des ‚deutschen Beckett‘ ein.\n\nhttps://go.uni-regensburg.de/beckett
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