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SUMMARY:Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück – The Next Generation
DESCRIPTION:Lessings Nachkriegskomödie „Minna von Barnhelm“ zwischen Raum und Zeit mit Live-Musik.\n\nWährend die Darstellerinnen und Darsteller einer fahrenden Schauspieltruppe angesichts des Zustands der Welt und der Menschheit über die Unmöglichkeit des Spielens debattieren\, führen – in einem Paralleluniversum\, einer kosmischen Singularität\, einem Wurmloch – die fiktiven Figuren aus Lessings „Minna von Barnhelm“ ihr Spiel auf und zwar genau so lange\, bis die Truppe beschließt\, eben dieses Stück zu spielen.\n\nZwischen Haltlosigkeit und Unbeschwertheit entspinnt sich so ein schwereloses Spiel inmitten der Verheerungen des Siebenjährigen Krieges; egal ob auf oder hinter dem Mond. Es beginnt eine spannende Reise zwischen Raum und Zeit und der Frage\, ob Minna und Tellheim zueinander finden und ob die Schauspieltruppe ihr Publikum findet.\n\nWas ist der Mensch dem Menschen und welche Rolle spielt bei dieser Frage das Spiel? Die Inszenierung des Germanistentheaters und des UR Stage Clubs beantwortet diese Frage spielerisch – mit Musik\, Tanz und einer Reise durch Raum und Zeit.
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SUMMARY:Der gestiefelte Kater
DESCRIPTION:Der gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck – das Märchen und mehr als das Märchen …\n\nDer gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck zeigt eine Aufführung des bekannten Märchens – mit Chaos auf und hinter der Bühne und einem Publikum\, das seine kritische Überlegenheit gegenüber dem bloßen „Kindermärchen“ bis hin zu einem Theaterskandal demonstrieren muss\, aber gleichzeitig durch Schmeicheleien und die Anklänge an die Zauberflöte immer wieder in unkritische Begeisterung verfällt. Zeitlos ist nicht nur die Satire auf das Publikum\, sondern vor allem die Darstellung gar nicht märchenhafter Machtausübung.\n\n\n\n\nWenn man in die Aufführung eines Märchenspiels geht\, dann weiß man\, was einen erwartet: sprechende Tiere\, Könige und Prinzessinnen\, brave Bauernburschen\, böse Zauberer – und vor allem ein Happy End. So weit\, so bekannt. Was einem in Ludwig Tiecks Stück zuerst begegnet\, ist ein blasiertes Publikum\, das schon vor dem Beginn des „Spiels im Spiel“ zu ersten Mal durch den Dichter beschwichtigt werden muss. Im Mittelpunkt dieser Inszenierung des über zweihundert Jahre altem Stück stehen die – zeitlosen und beklemmend aktuellen – Ausprägungen und Demonstrationen von absoluter politischer Macht – und die Brüchigkeit einer Hoffnung auf ein Happy End\, da die beruhigende Märchenwelt durch das Chaos auf\, hinter und vor der Bühne dauernd kommentiert und unterbrochen wird.\n\nWie sich die internationale Theatergruppe mit Mitwirkenden aus siebzehn Ländern unter der Regie zweier Lehrkräfte des Lehrgebiets Deutsch als Fremdsprache dieser brüchigen Märchenaufführung um Machtausübung angenommen hat\, ist nun am 2.\, 3.\, 5. und 6. Juli jeweils um 19.30 im Theater an der Uni zu sehen. Was im vergangenen Oktober mit einem – wie jedes Jahr – fast völlig neu zusammengestellten Ensemble in Probenarbeit begann\, wird nun nach einer beinahe neunmonatigen Probenzeit Anfang Juli mit den Aufführungen im Theater an der Uni – ermöglicht durch die Unterstützung des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz – zum Abschluss gebracht.\n\nAuch wenn das Stück seine Anspielungen und Ironisierungen aus der Zeit um 1800 entwickelt\, ist es doch in seiner Behandlung des Theater-(Publikum)s\, der Sprache und den Themen von einer Überzeitlichkeit – so wie Märchen es sind.\n\nWas das Publikum alles zu mäkeln hat\, welche Rollen der Hanswurst vor einem aufgeklärten Publikum spielt und was die damalige Sensation „Die Zauberflöte“ mit all dem zu tun hat\, sei hier aber nicht verraten…
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DESCRIPTION:In einer neuen Adaption von Mary Shelleys Frankenstein erzählt das Theaterforum eine Geschichte zwischen Leben und Tod\, Wissen und Wahnsinn\, Menschen und Monstern.\n\n\n\n\n„Und da\, im bleichen\, gelblichen Lichte des Mondes\, das durch die Fenstervorhänge dringt -“\nVictor Frankenstein hat große Träume: studieren\, das perfekte\nEi kochen\, Leben erschaffen. Begleitet ihn – bis ans Ende der Welt.
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DESCRIPTION:In einer neuen Adaption von Mary Shelleys Frankenstein erzählt das Theaterforum eine Geschichte zwischen Leben und Tod\, Wissen und Wahnsinn\, Menschen und Monstern.\n\n\n\n\n„Und da\, im bleichen\, gelblichen Lichte des Mondes\, das durch die Fenstervorhänge dringt -“\nVictor Frankenstein hat große Träume: studieren\, das perfekte\nEi kochen\, Leben erschaffen. Begleitet ihn – bis ans Ende der Welt.
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SUMMARY:Die Mutter
DESCRIPTION:„Und wo sind hier die Bösen? Wir wollen nichts Böses…“\n\n\n\n\nWas schulden wir unseren Eltern? Und was schulden sie uns? Können finanzielle Abhängigkeiten parallel zu Liebe bestehen\, ohne diese zu korrumpieren? Ist es möglich\, die eigene Würde – die eigene Integrität – zu wahren\, in einem System\, in dem Freiheit nur erkauft werden kann? Wie sehr lassen wir uns von Geld beherrschen\, in Beziehungen\, in unserer Menschlichkeit\, gar in Mütterlichkeit? Und könnten wir anders wählen in dieser Welt? Und wäre das – wären wir – dann besser? Oder vielleicht sogar gut?\n\nRussland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Politische Unruhen\, gesellschaftlicher Wandel\, Werteverfall. Die russische Bevölkerung befindet sich in einer seltsamen Schwebe zwischen tiefersitzender Verunsicherung und Aufbruchsstimmung.\nDagegen warten die Mitglieder der wohlhabenden Kaufmannsfamilie Schelesnow alle nur auf eines: den endlichen Tod des seit sieben langen Monaten an Syphilis krepierenden Familienoberhauptes Sachar – und auf das Erbe. Doch die beiden Söhne Semjon und Pawel sind untauglich\, die Familiengeschäfte weiterzuführen\, und haben mit dem Geld andere Pläne. So sorgt ihre Mutter Wassa bereits jetzt vor: Gemeinsam mit ihrem Lakaien Michailo schmiedet sie ein Komplott\, um ihre Söhne aus dem Testament streichen zu lassen und so das Familienunternehmen zu erhalten. Wären da nur nicht Prochor\, der Bruder des Hausherren\, und seine Anteile an der Firma…\n\nGorkis Stück „Wassa Schelesnowa. Die Mutter.“ gelingt mit den subtilen Mitteln des Familiendramas die radikale Gegenüberstellung von Geld und Familie – ohne eine Seite zu wählen. Und doch konfrontiert es uns in erbarmungsloser Härte mit dem Preis\, den wir zahlen; für ein System\, das Familien auf Erbengemeinschaften reduziert und an individuelle Freiheit ein Preisschild hängt.
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SUMMARY:Nichts. Was im Leben wichtig ist.
DESCRIPTION:Was\, wenn alles was wir „wichtig“ nennen\, nur eine Geschichte ist\, die wir uns erzählen\, damit das Leben erträglich bleibt?\nUnd was passiert\, wenn jemand den Mut hat\, genau das laut auszusprechen?\n\n\n\n\nAls Pierre Anthon eines Tages die Schule verlies und behauptete\, dass nichts im Leben Bedeutung habe\, geriet die Welt seiner Mitschüler*innen ins Wanken. Auf einmal stand alles infrage\, woran sie bis dahin geglaubt hatten.\n\nUm ihm das Gegenteil zu beweisen\, begannen sie\, einen „Berg der Bedeutung“ zu errichten – aus Dingen\, die ihnen etwas bedeuteten\, die sie festhalten wollten und die sie definierten.\n\n‚Nichts. Was im Leben wichtig ist.‘ erzählt vom Versuch\, dem Leben Bedeutung zu geben – und davon\, was daraus hervorgeht.\n\nInhaltswarnung:\n\nKörperliche Gewalt\, Andeutung sexueller Gewalt\, Blasphemie\, Tiertod / Tod\, Stroboskoplicht
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SUMMARY:EKSTASIS – Ein Theaterfestival
DESCRIPTION:Inspiriert von den altgriechischen Dionysienspielen lädt Ekstasis zu drei Tagen voller Theater\, Begegnung und künstlerischer Ekstase ein. Das Festival bietet jungen Regiepersonen sowie Laien- und angehenden Schauspieler:innen eine Bühne\, um neue Theaterstücke und frische Inszenierungen zu präsentieren. An jedem der drei Festivaltage werden dieselben vier neuen Stücke/Inszenierungen nacheinander aufgeführt – so entsteht Raum\, die Arbeiten zu entdecken und gemeinsam zu erleben. Begleitet wird das Theaterprogramm von einem täglich wechselnden Rahmenprogramm mit DJ-Sets\, Bands\, Vorträgen\, Yoga\, Meditationen\, Kunstausstellungen und weiteren künstlerischen Beiträgen. Festivalzeiten: Täglich von 13:30 bis 22:00 Uhr Weitere Informationen zu den Stücken und zum vollständigen Programm finden Sie auf unserer Instagramseite – theatraliker.ur. \n\n\n14:30 Uhr: ANTIKE3000 – eine Mythenmontage\nDie Antike ist die Grundlage der westlichen Kultur\, heißt es. Doch was hat die Antike wirklich noch mit uns zu tun? Antike3000 versucht durch eine wilde Bildmontage genau dieser Frage nachzugehen. Welche Figuren kommen zu kurz\, welche erinnern wir und auf welche Weise? Gibt es einen Unterschied zwischen heutigen und antiken Kriegen und StaatsMÄNNern? Und wie können wir vielleicht einen neuen Weg\, weg von den vererbten Flüchen und einseitig erzählten Geschichten finden? \n \n\n\n\n16:00 Uhr: SHADOWS OF SANITY Psychologisches Musik-Kammerspiel von Christine la Renarde\n„Die Gewalt fängt nicht an\, wenn einer einen erwürgt. Sie fängt an\, wenn einer sagt: „Ich liebe dich: du gehörst mir!“ – Erich Fried. „Shadows of Sanity“ ist ein psychologisches Musik-Kammerspiel über Trauma\, Dissoziation und den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Wahn. Im Zentrum steht Mira\, eine junge Frau\, die nach dem Mord an ihrem „Loverboy“ in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist. Er hatte sie durch Gaslighting und emotionale Manipulation in die Prostitution gedrängt. Nun steht sie unter Beobachtung und soll sich erneut ihrer Vergangenheit stellen. Die Psychaterin Dr. Red\, versucht\, durch Gespräche Zugang zu Mira zu finden. Doch Mira entzieht sich: Statt nüchtern über die Tat zu sprechen\, entwirft sie fiktive Geschichten und flüchtet sich immer wieder in selbst erschaffene Tagträume. Das Stück ist Inspiriert von diversen Dokumentationen zu dem Thema „Die Loverboy-Methode“ und dem Song „Toxic“ von Britney Spears. ​ *Triggerwarnungen* ​ Das Stück behandelt sensible und potenziell belastende Themen. Zuschauer:innen werden darauf hingewiesen\, dass folgende Inhalte vorkommen können: ​ • psychische Gewalt und emotionale Manipulation (Loverboy-Methode) • Gaslighting und toxische Beziehungen • Darstellung von Ausbeutung und Zwang zur Prostitution • Trauma und traumatische Erinnerungen • Dissoziation und psychische Krisen • Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung • Andeutungen von sexueller Gewalt • Mord bzw. Tötung eines Täters • intensive emotionale und musikalische Szenen\, die psychische Belastung darstellen. ​ Die Inszenierung setzt sich sensibel und kritisch mit diesen Themen auseinander. Einige Szenen können dennoch emotional herausfordernd sein. \n\n\n18:00 Uhr: FLUCH(T). DIE SCHUTZFLEHENDEN. Frei nach Aischylos\nNach Jahren der Flucht ist Die Schutzflehende endlich in Sicherheit. Sie könnte ein neues Leben beginnen – doch kann sie das? Kann man vor sich selbst fliehen? Um das rauszufinden\, muss sie zuerst ein Aufenthaltsrecht bekommen. Abstimmungen\, Krieg\, Könige\, die Göttin der Weisheit\, Zukunftsvisionen – all das wirbelt in ihrem Kopf wie in einem absurden Tanz und verzerrt die Realität. Aber was für eine Rolle spielt das\, wenn morgen jeder ein Flüchtling werden kann? \n\n\n20:00 Uhr: LYSISTRATE von Aristophanes\nKrieg oder liebe\, das ist hier die Frage. Die Welt ist nicht groß genug für beides. Zumindest gilt das für die Welt von Lysistrate und ihren Mitstreiterinnen. Diese Komödie spielt mit Lust und Menschen. Mit dem Ensemble der @theatraliker.ur
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