Die extravagante Satire ist eine weitere Variation von Jane Schoenbruns (I SAW THE TV GLOW) unverwechselbarem Blick auf Identität, Virtualität und Teenage Angst. Mit im Camp Miasma: Gillian “Scully” Anderson.
Nach Jahren grottenschlechter Sequels soll die junge Regisseurin Kris der totgesagten Horrorfilmreihe CAMP MIASMA neues Leben einhauchen. Doch als sie die Hauptdarstellerin des Originals besucht – die uns nicht von ungefähr an den gefallenen exzentrischen Star Norma Desmond aus SUNSET BOULEVARD erinnert –, driften die beiden Frauen mit uns zusehends in einen glitzer- wie blutgetränkten kollektiven popkulturellen Erinnerungspool voller Sex, Mord und Süßigkeiten. Befreit von heterozentrischen Mustern öffnet TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA das Slasher-Gerne für andere Perspektiven und Geschichten. Regisseur*in Jane Schoenbrun gewann mit dem Film in Cannes 2026 die Queer Palm, einen Jurypreis für die besten Filme mit LGBTQ+-Themen.
USA 2026
Regie: Jane Schoenbrun
Mit Hannah Einbinder (Kris), Gillian Anderson (Billy Presley) und Jack Haven (Little Death)
Dauer: 1h 42min
FSK: ab 16
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Achtung: Nur am 20.8. als Transit Open Air!
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