Beiträge mit Tag ‘LGBTIQ’

“I, myself, was once a gay. Now I’m an ex-gay!” (RuPaul) – Dieses Summer Camp bringt Dich endlich wieder auf heteronormativen Kurs. Oder kommt es am Ende doch ganz anders? Auf der Suche nach ihrer “True Direction”: Lesben-Ikone Clea DuVall. Megan ist hübsch, beliebt und Cheerleaderin – eigentlich die perfekte amerikanische Vorzeigeschülerin. Doch ihre Eltern entdecken alarmierende Anzeichen: Sie isst Tofu, hört Melissa Etheridge und küsst ihren Freund mit erschreckend wenig Begeisterung. Die Diagnose ist eindeutig: lesbisch. Statt ins Feriencamp geht es deshalb in das Umerziehungslager “True Directions”, wo queere Jugendliche von ihren Gelüsten geheilt und wieder der Heteronormativität zugeführt werden sollen. Mit grellen Pastellfarben, einer gehörigen Portion Herz und irgendwo zwischen John Waters und Rosa von Praunheim fährt LGBTQ+-Aktivistin und Regisseurin Jamie Babbit dieses Heilsversprechen ungebremst gegen die Wand. USA 1999 Regie: Jamie Babbit Mit Natasha Lyonne (Megan), Clea DuVall (Graham) und Michelle Williams (Kimberly) Dauer: 1h 40min FSK: ab 12 Originalfassung mit deutschen Untertiteln

TRANSIT SUMMER CAMP: TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA

Die extravagante Satire ist eine weitere Variation von Jane Schoenbruns (I SAW THE TV GLOW) unverwechselbarem Blick auf Identität, Virtualität und Teenage Angst. Mit im Camp Miasma: Gillian “Scully” Anderson.
Nach Jahren grottenschlechter Sequels soll die junge Regisseurin Kris der totgesagten Horrorfilmreihe CAMP MIASMA neues Leben einhauchen. Doch als sie die Hauptdarstellerin des Originals besucht – die uns nicht von ungefähr an den gefallenen exzentrischen Star Norma Desmond aus SUNSET BOULEVARD erinnert –, driften die beiden Frauen mit uns zusehends in einen glitzer- wie blutgetränkten kollektiven popkulture

TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA

Eine queere Filmemacherin soll einen weiteren Teil der Slasherfilm-Reihe Camp Miasma drehen. Sie schafft es, jene Schauspielerin zu besetzen, die bereits im lange zurückliegenden ersten Teil als Final Girl mitwirkte… Hinter VHS-Nostalgie, viel Kunstblut und Horrorfilm-Hommagen verbirgt sich mehr. Statt die Slasherfilme infolge von HALLOWEEN und FREITAG DER 13. lediglich zu reproduzieren, dekonstruiert und hinterfragt TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA die Motive des Genres durch eine zutiefst persönliche Geschichte über Identität, Verlangen und Selbstfindung.

(REGENBOGEN-)FLAGGE ZEIGEN! Demokratie statt Neutralitätsmythos und Queerfeindlichkeit

Wie können Institutionen und Einzelpersonen Haltung für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte zeigen, ohne sich hinter einem vermeintlichen Neutralitätsgebot verstecken zu müssen? Prof.in Dr.in Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin in Berlin) beleuchtet aktuelle Diskurse zu Sichtbarkeit, Queerfeindlichkeit und demokratischer Verantwortung. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet am 09.07. um 18 Uhr im Leeren Beutel (Bertoldstr. 9) statt

THE BEAUTY OF BALLROOM – Exklusive Preview zum CSD!

Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung. In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine

DIE BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS THOMAS MANN

BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS THOMAS MANN ist eine cineastische Hommage an den Menschen hinter dem Mythos: Das turbulente Biopic beleuchtet die Lebensgeschichte Thomas Manns anhand seiner persönlichsten Romanfigur Felix Krull.
Fast 50 Jahre lang arbeitete Mann an „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“. In keinem anderen Werk hat der Schriftsteller so viele seiner persönlichen Sehnsüchte und Ängste einfließen lassen. Regisseur André Schäfer wirft einen Blick hinter die Fassade des gefeierten Erzählers und in die schillernde Welt seines literarischen Alter Egos.

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