Seit der Regensburger Schlagzeuger
Gerwin Eisenhauer vor einem Vierteljahrhundert dessen Song „Four“ gehört hat, liebt er die Musik des britischen Elektronikkünstlers Aphex Twin.
Aphex Twin ist der Projektname des Musikers und Komponisten
Richard D. James, der weltweit als einer der einflussreichsten Pioniere der elektronischen Musik gilt. Seit den frühen 1990er Jahren prägt er sämtliche Genres der elektronischen und experimentellen Musik maßgeblich.
Zusammen mit dem Bassisten
Christian Diener und einem außergewöhnlichen Streichquartett bestehend aus
Franziska Kiesel (Violine),
Ekaterina Zeynetdinova (Violine),
Angi Agudelo (Viola) und
Jakob Helbich (Violoncello) haben sich die Musiker:innen daran gemacht, die Kompositionen des „Mozart des Techno“ komplett neu zu interpretieren.
Im Original ausschließlich elektronisch kreiert, gehen sie mit
„twenty strings & a drumset“ konsequent den umgekehrten Weg: Ohne ein einziges Mikrophon oder irgendwelche Verstärkung wird die Musik komplett akustisch aufgeführt.
Einen Ensembleklang allein durch den natürlichen Sound der Instrumente zu schaffen, OHNE irgendwelche elektrische Verstärkung, ist dabei ein spannender und ebenso herausfordernder Weg für die sechs Musiker:innen. Gerwin Eisenhauer hat hierfür extra ein neues, präpariertes Schlagzeug entwickelt und interpretiert darauf die komplexen Beats der Elektronikikone auf seine ganz eigene Art und in einer Lautstärke, die einem akustischen Streichquartett angepasst ist.
Aphex Twin goes chamber music.
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