Lessings Nachkriegskomödie „Minna von Barnhelm“ zwischen Raum und Zeit mit Live-Musik.
Während die Darstellerinnen und Darsteller einer fahrenden Schauspieltruppe angesichts des Zustands der Welt und der Menschheit über die Unmöglichkeit des Spielens debattieren, führen – in einem Paralleluniversum, einer kosmischen Singularität, einem Wurmloch – die fiktiven Figuren aus Lessings „Minna von Barnhelm“ ihr Spiel auf und zwar genau so lange, bis die Truppe beschließt, eben dieses Stück zu spielen.
Zwischen Haltlosigkeit und Unbeschwertheit entspinnt sich so ein schwereloses Spiel inmitten der Verheerungen des Siebenjährigen Krieges; egal ob auf oder hinter dem Mond. Es beginnt eine spannende Reise zwischen Raum und Zeit und der Frage, ob Minna und Tellheim zueinander finden und ob die Schauspieltruppe ihr Publikum findet.
Was ist der Mensch dem Menschen und welche Rolle spielt bei dieser Frage das Spiel? Die Inszenierung des Germanistentheaters und des UR Stage Clubs beantwortet diese Frage spielerisch – mit Musik, Tanz und einer Reise durch Raum und Zeit.
Der gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck – das Märchen und mehr als das Märchen …
Der gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck zeigt eine Aufführung des bekannten Märchens – mit Chaos auf und hinter der Bühne und einem Publikum, das seine kritische Überlegenheit gegenüber dem bloßen „Kindermärchen“ bis hin zu einem Theaterskandal demonstrieren muss, aber gleichzeitig durch Schmeicheleien und die Anklänge an die Zauberflöte immer wieder in unkritische Begeisterung verfällt. Zeitlos ist nicht nur die Satire auf das Publikum, sondern vor allem die Darstellung gar nicht märchenhafter Machtausübung.
Die Bewohnervertretung des Erwachsenenbereichs des Blindeninstituts Regensburg lädt herzlich zu einem Benefizkonzert mit dem Adamar Trio ein.
Am 3. Juli 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Kammerkonzert mit französischen Schmankerln. Auf dem Programm stehen Werke von Louise Farrenc, Jean Françaix und Édouard Lalo.