Beiträge mit Tag ‘Kultur’

Ausstellung Riviera von Andreas Chwatal „Die Ausstellung Riviera erzählt von dem Fluss, an dem ich aufgewachsen bin, der meine Arbeiten inspiriert hat und der vorbeizieht“ so der Künstler Andreas Chwatal. Bunte Aquarellzeichnungen mit queeren Themen sind in der Ausstellung neben Tuschepinselzeichnungen der Flora und Fauna des Flusses Naab zu sehen. Auch ein Wandbild wird in den Tagen vor der Eröffnung extra für die Ausstellung entstehen. Wir dürfen gespannt sein. Andreas Chwatal, 1982* in Regensburg geboren und in der Oberpfalz, Burglengenfeld, aufgewachsen, hat nach seinem Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste in München zahlreiche Stipendien erhalten, darunter Aufenthalte an der Villa Concordia in Bamberg, dem Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig, der Cité Internationale des Arts in Paris und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern. 2017 erhielt er den bayerischen Kunstförderpreis. Derzeit lebt und arbeitet der Künstler in Berlin und München. In München wird er durch die Galerie YO VAN DE LOO vertreten. Chwatals Werke sind Teil zahlreicher Sammlungen, z.B. der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, der Munich Re Art Collection oder der Staatlichen Grafischen Sammlung. 2023 erschien die Monografie „Ink wash on Paper“ über sein grafisches Werk. Die Ausstellung Riviera, ist ein Einblick in das Schaffen des Künstlers von 2015- 2026, und mitunter eine Huldigung an den Fluss Naab, der den Künstler inspiriert und geprägt hat und der an der Galerie fast vorbei fließt. Tuschepinselzeichnugen geben erlebte Momente in dieser Landschaft wieder und transportieren deren einzigartige Stimmung: ein Schwan gleitet über den Fluß oder im Mittelpunkt ein Schilfrohr, dass sich im Wind leicht bewegt und sanfte Wellen schlägt. Wasservögel und Vegetation gleiten hin zu räumlichen Abstraktionen. Andreas Chwatal beschreibt in seiner Monografie Ink wash on paper seine Arbeit mit Pinsel und Tusche: „Das Ergebnis ist komprimiert und offen wie ein Gedicht…“ Mit dem griechischen Philosophen Heraklit will Riviera als kleine Retrospektive in Werkausschnitten zum Thema des Flusses eine Antwort auf die Frage geben: „Wo kommen wir her, wo fließen wir hin?“ Ausstellungsdauer: 12. Juli – 25. Oktober 2026. ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwochs: 10:00 – 14:00 Uhr. An folgenden Sonntagen von 14:00 – 18:00 Uhr: 12.07. / 16.08. / 30.08. / 20.09. / 04.10. / 18.10. / 25.10. und auf Anfrage bei Katharina Höhne unter: 0176 / 63340447
ImproMarathon

Chamäleon – „ImproMarathon  Lasst uns spielen!“

Der Chamäleon ImproMarathon – ein Abend, an dem nicht nur wir, die Chamäleons und unsere illustren Gäste spielen dürfen, sondern auch das Publikum gefordert ist! 8 Stunden lang improvisieren wir nach dessen Vorgaben, Ideen und Impulsen. „Lasst uns spielen, lasst uns die Grenzen der Improvisation gemeinsam austesten, lasst uns gemeinsam die Bühne zum Leben erwecken“.

(REGENBOGEN-)FLAGGE ZEIGEN! Demokratie statt Neutralitätsmythos und Queerfeindlichkeit

Wie können Institutionen und Einzelpersonen Haltung für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte zeigen, ohne sich hinter einem vermeintlichen Neutralitätsgebot verstecken zu müssen? Prof.in Dr.in Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin in Berlin) beleuchtet aktuelle Diskurse zu Sichtbarkeit, Queerfeindlichkeit und demokratischer Verantwortung. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet am 09.07. um 18 Uhr im Leeren Beutel (Bertoldstr. 9) statt

Konzert: Joasihno (Mobile Disko)

Anlässlich ihres mittlerweile viertes Albums „Spots“ sind Joasihno wieder auf Tour und besuchen dabei mit ihrem höchst ungewöhnlichen und zugleich hörens- und sehenswertem instrumentellen Setup auch wieder das W1 in Regensburg.

Der gestiefelte Kater

Der gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck – das Märchen und mehr als das Märchen …

Der gestiefelte Kater nach Ludwig Tieck zeigt eine Aufführung des bekannten Märchens – mit Chaos auf und hinter der Bühne und einem Publikum, das seine kritische Überlegenheit gegenüber dem bloßen „Kindermärchen“ bis hin zu einem Theaterskandal demonstrieren muss, aber gleichzeitig durch Schmeicheleien und die Anklänge an die Zauberflöte immer wieder in unkritische Begeisterung verfällt. Zeitlos ist nicht nur die Satire auf das Publikum, sondern vor allem die Darstellung gar nicht märchenhafter Machtausübung.

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