Beiträge mit Tag ‘Kultur’

Amici d´Italia e.V. präsentiert zur Internationalen Woche gegen Rassismus Mit Regiegespräch, Eintritt frei! Für Hunde und Italiener – Eintritt verboten Ihr seid Spaghettifresser, Verräter Trau keinem Italiener, bei denen steckt das Messer locker in der Tasche Vorurteile wie diese waren Alltag in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren, als immer mehr italienische Gastarbeiter den Weg nach Deutschland fanden. Man brauchte sie dringend als Arbeitskräfte, gleichzeitig fremdelte man mit diesen meist jungen Männern aus Mittel- und Süditalien, die ihrerseits Probleme hatten, sich im kalten Norden zurechtzufinden, die fremde Sprache zu sprechen, sich im Zwiespalt der Kulturen zurecht zu finden. Im Zentrum des Films stehen zwei Töchter eines dieser Gastarbeiter der ersten Generation, die sich mit dessen Asche aufmachen zu seinem Geburtshaus, um dort sein Leben zu rekonstruieren.Von dieser Migrationsbewegung will der Film Amara Terra Mia/Mein bitteres Land erzählen. Ausgehend von einer deutsch-italienischen Theaterproduktion, die vom St. Pauli-Theater Hamburg mit dem Teatro Vittorio Alfieri in Castelnuovo Beradenga produziert und von Ulrich Waller, Dania Hohmann und Matteo Marsan für die Ruhrfestspiele Recklinghausen entwickelt und inszeniert wurde, will dieses Projekt das Thema filmisch aufarbeiten und somit auch ein größeres Publikum erreichen. Deutschland 2020 Regie: Eduard Erne und Ulrich Waller mit Imogen Poots (Lidia Yuknavitch), Thora Birch (Claudia), James Belushi (Ken Kesey), Tom Sturridge (Devin) Dauer: 1h 22min FSK: k.A.

DREHBUCHWERKSTATT // Int. Kurzfilmwoche Regensburg

Wie entsteht aus einer ersten Idee eine spannende Filmgeschichte? Und wie formt man daraus ein Drehbuch, das Zuschauer:innen fesselt? In diesem Workshop (ab 16 Jahren) taucht ihr in die Grundlagen der Stoffentwicklung ein und lernt kreative Methoden kennen, um eigene Filmideen weiterzudenken und strukturiert auszuarbeiten. Schritt für Schritt entwickelt ihr aus einer vagen Idee ein tragfähiges Konzept, beschäftigt euch mit Dramaturgie, Figuren und Erzählstruktur und bekommt Einblicke in den Aufbau professioneller Drehbücher. Am Ende des Workshops habt ihr eine klare Logline, ein ausgearbeitetes Grundgerüst eurer

THE RED FOLDER

Das mehrsprachige Stück der Sankt-Petersburger Regisseurin Natalia Lapina mit Livemusik erzählt die wahre Geschichte einer internationalen Familie: einer Mutter, eines Vaters und deren kleinen Tochter, die gezwungen sind, wegen des Kriegs ihre Heimat zu verlassen. Der Bühnen-Roadmovie über ihre lange Reise durch zehn europäische Länder wird in Form eines Märchens erzählt, das die Eltern für ihre zweijährige Tochter erfinden.

PUBLIKUMSLIEBLINGE // Int. Kurzfilmwoche Regensburg

Als perfekter Ausklang für das Filmfestival zeigen wir vom 11.-18.03.2026 in zwei Programmen die Publikumslieblinge, also die beliebtesten Filme des Internationalen und Deutschen Wettbewerbs, gewählt vom Publikum. Mal leicht-unterhaltsam, mal als intensive Auseinandersetzung zwischenmeschlicher Themen, mal politisch-brisant. Für alle, die nicht genug Kurzfilme kriegen können, oder als letzte Chance für alle, die es davor nicht ins Kino geschafft haben!

DAVID LYNCH RETROSPEKTIVE 2 // Int. Kurzfilmwoche Regensburg

Das zweite Programm zu David Lynch gibt zuerst einen Einblick in den Startpunkt von David Lynchs Karriere: ERASERHEAD, der Film, mit dem Lynch schon früh klargemacht hat, dass sein Werk die Filmlandschaft auf den Kopf stellen wird. Der andere Beitrag in diesem Block ist die komplette Animationsserie DUMBLAND, die ursprünglich auf Lynchs Website veröffentlicht wurde.

DAVID LYNCH RETROSPEKTIVE 1 // Int. Kurzfilmwoche Regensburg

David Lynchs Langfilme wie BLUE VELVET, LOST HIGHWAY oder MULHOLLAND DRIVE sind weltweit Kultfilme. Weniger bekannt ist allerdings sein Kurzfilmschaffen, das sich treffend als „kreatives Versuchslabor“
bezeichnen lässt. In drei Programmen haben Lynchfans die seltene Gelegenheit, die Werke auf der Kinoleinwand zu erleben. Denn genau darum geht es dabei. Lynchs Kurzfilme funktionieren weniger erzählerisch und eher wie bewegte Kunstwerke, die nicht erklären, sondern unmittelbar erfahren werden wollen.

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