Beiträge mit Tag ‘Theater’
In einer neuen Adaption von Mary Shelleys Frankenstein erzählt das Theaterforum eine Geschichte zwischen Leben und Tod, Wissen und Wahnsinn, Menschen und Monstern.
„Und da, im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge dringt -“
Victor Frankenstein hat große Träume: studieren, das perfekte
Ei kochen, Leben erschaffen. Begleitet ihn – bis ans Ende der Welt.
Gorkis Stück „Wassa Schelesnowa. Die Mutter.“ gelingt mit den subtilen Mitteln des Familiendramas die radikale Gegenüberstellung von Geld und Familie – ohne eine Seite zu wählen. Und doch konfrontiert es uns in erbarmungsloser Härte mit dem Preis, den wir zahlen; für ein System, das Familien auf Erbengemeinschaften reduziert und an individuelle Freiheit ein Preisschild hängt.
Was, wenn alles was wir „wichtig“ nennen, nur eine Geschichte ist, die wir uns erzählen, damit das Leben erträglich bleibt?
Und was passiert, wenn jemand den Mut hat, genau das laut auszusprechen?
Als Pierre Anthon eines Tages die Schule verlies und behauptete, dass nichts im Leben Bedeutung habe, geriet die Welt seiner Mitschüler*innen ins Wanken. Auf einmal stand alles infrage, woran sie bis dahin geglaubt hatten.
Um ihm das Gegenteil zu beweisen, begannen sie, einen „Berg der Bedeutung“ zu errichten – aus Dingen, die ihnen etwas bedeuteten, die sie festhalten wollten und die sie definierten.
Regensburg Anno 1630. Der Astronom Johannes Kepler ist tot. Verzweifelt versucht seine Dienstmagd den Nachlass des Mathematikers in Sicherheit zu bringen. Gar nicht so einfach, denn dessen Besitztümer sind über ganz Regensburg verstreut. Noch kritischer wird die Situation durch das Auftauchen der Äbtissin des Stifts Niedermünster, die mit den Aktionen so garnicht einverstanden ist. Inspiriert durch den großen Publikumserfolg 2024 bringen Julia Schruff und Katharina Lenz ihr spannendes Stück erneut auf die Straße, bei dem das Publikum aktiver Teil der Geschichte wird.
Anmeldung: E-Mail an nightswimming@gmx.de
Lore und Isabell beliefern die Regensburger Apotheken mit gefragten, teils kuriosen Heilmitteln. Sie sind gut im Geschäft und die Kunden sind zufrieden – meistens zumindest. Als ein Kunde seine bestellte Mumie unerwartet und unverzüglich einfordert, müssen sich die beiden allerlei einfallen lassen, denn Mumie ist in der Reichsstadt aktuell Mangelware. Die findigen Frauen haben alle Hände voll zu tun, um den Kunden bei Laune zu halten und die Bestellung aufzutreiben. Werden sie es schaffen?








