Veranstaltung mit Mandy Boulgarides, Semiya Şimşek. Moderiert von Caro Keller (NSU-Watch)
Von 1998 bis 2011 fanden zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle statt, die dem rechtsterroristischen Netzwerk Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet werden können. Am 11. September 2000 wurde Enver Şimşek in Nürnberg, am 15. Juni 2005 Theodoros Boulgarides vom NSU erschossen. Alle zwei hinterließen Familien, die jahrzehntelang um die politische Dimension der Taten, als auch um Anerkennung und das Gedenken bis heute kämpfen.
Im Herbst 2026 jährt sich die Aufdeckung des NSU zum 15 mal, die Veranstaltung beleuchtet deshalb die Hintergründe, die Opfer und die Aufarbeitung des NSU aus der Perspektive der Hinterbliebenen und stellt die konsequente Forderung auf, dass es keinen Schlussstrich geben darf.
// Kooperation & Förderung:
Die Veranstaltung der AG Input in Zusammenarbeit mit der DGB-Jugend Oberpfalz wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!
// Nach Artikel 10 Abs. 1 bayerisches Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische, nationalistische oder verschwörungsideologische Äußerungen aufgefallen sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
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