Programm 1: Der Aufstieg der portugiesischen Animation
In den 1990er Jahren begann die portugiesische Autoren-Animation zu florieren, angetrieben durch die Einführung öffentlicher Fördermittel für dieses Genre. In dieser Zeit wurden Studios wie Filmógrafo, Animais und Animanostra gegründet, von denen einige bis heute aktiv sind. Filmfestivals spielten eine entscheidende Rolle in dieser Entwicklung: Cinanima, gegründet 1976, und später Monstra im Jahr 2000 etablierten sich als wichtige Plattformen für Vorführungen, kritische Diskussionen und internationalen Austausch.
Während der Übergang von analogen Filmen zur digitalen Produktion neue Werkzeuge und Techniken mit sich brachte, bevorzugte die portugiesische Animation weiterhin handwerkliche Ästhetik. Seit dieser Zeit und bis heute sind 2D-Animation und Stop-Motion die dominierenden Formen.
Kuratiert und präsentiert wird dieses Programm von Maria Trigo Teixeira, selbst Animatorin und Gewinnerin des Candis-Preis 2025. Es stellt eine Auswahl ihrer persönlichen Favoriten aus den Jahren 1995 bis 2015 dar, einer Zeit, in der die portugiesische Animation zunehmend internationale Sichtbarkeit und kritische Anerkennung erlangte.
Tickets
regulär: 9 Euro
ermäßigt: 8 Euro (Studierende, Schüler:innen und Auszubildende bei Vorlage eines gültigen Ausweises)