Ist ONE BATTLE AFTER ANOTHER wirklich der beste Film des Jahres? Überzeugt Euch selbst!
Als ihr Erzfeind nach 16 Jahren wieder auftaucht, finden sich die French ’75, eine Gruppe ehemaliger Revolutionäre rund um Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio), nach langer Zeit wieder zusammen, um dessen Tochter zu retten.
Paul Thomas Anderson, oft als einer der einflussreichsten Filmemacher unserer Generation bezeichnet, ist bekannt für seine komplexen, emotional vielschichtigen Geschichten und seine stilistische Präzision.
Und auch ONE BATTLE AFTER ANOTHER schließt nahtlos an Andersons oscarprämierte Hits THERE WILL BE BLOOD und LICORICE PIZZA an.
USA 2025
Regie: Paul Thomas Anderson
mit Leonardo DiCaprio (Bob), Chase Infinity (Willa) , Benicio del Toro (Sergio St. Carlos), Teyana Taylor (Perfidia), Sean Penn (Colonel Steven J. Lockjaw)
Dauer: 2h 42min
FSK: ab 16
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Gezeigt werden der Scherenschnitt-Stummfilm PAPAGENO (Lotte Reiniger, 1935), live vertont von Rainer Hofmann am Piano,
der spanische Spielfilm LA HISTORIA INTERMINABLE (David Valero, 2023) und der Found Footage Film LAKE OF FIRE (Neozoon, 2022).
Mit Dokumentarfilmer und AKF-Veteran Peter Kollross
Dokumentarfilmer und AKF-Veteran Peter Kollross öffnet das Vereinsarchiv und präsentiert zwei seltene Zeitdokumente auf VHS – und ein Filmquiz!
Der IKS präsentiert zu 50 Jahren Besatzung und Widerstand in der Westsahara zwei Dokumentationen:
DER VERDRÄNGTE KRIEG UND SEINE VERGESSENEN FLÜCHTLINGE – REPORTAGE AUS DEN FLÜCHTLINGSLAGERN DER SAHRAUIS IN SÜDALGERIEN
Michael Enger • 2025 • D • 60 Min
Werner Herzog erzählt die Geschichte von Kaspar Hauser weniger als biografisches Rätsel, sondern als cineastische Parabel über Fremdheit, Normierung und die Gewalt gesellschaftlicher Erwartungen.
Für den Neuen Deutschen Film, der in den 60er- und 70er-Jahren nach neuen Ausdrucksformen jenseits des damaligen Unterhaltungsbetriebs suchte, wurde die Figur Kaspar Hauser zu einem Sinnbild:
Sie verkörpert das Andere, das Unbequeme, das Widerständige. In Uni-Filmclubs und Off-Kinos boten diese Filme die Möglichkeit, Enge und Konventionen der Nachkriegsfilmproduktion zu überwinden
Im Rahmen der Ausstellung Mauthausen-Memorias compartidas/Shared Memories und in Zusammenarbeit mit dem Katalanicum und Cinescultura liest die Illustratorin Berta Cusó aus ihrer Graphic Novel La Conca dels Àngels. Sis dones i massa guerres / Das Engelbecken. Sechs Frauen und zu viele Kriege.
Die Dokumentation beginnt mit einem Brief, in dem Antón Gandarias die Geschichte seines verschwundenen Onkels Ángel erfährt. Autor Unai Eguía seinerseits ist nach der Lektüre der Geschichte von Enric Marco neugierig darauf, mehr über Enric Moner zu erfahren, die Person, deren Identität der falsche Überlebende angenommen hatte. Die Wege von Unai und Antón kreuzen sich zufällig und beide entdecken eine Verbindung: Das Schicksal von Ángel und Enric ist durch gemeinsame Orte und das Datum ihres Todes miteinander verbunden.
Enric Marco war ein Mann, der es schaffte, gegenüber der Öffentlichkeit und seiner eigenen Familie die kaum vorstellbare Lüge aufrechtzuerhalten, dass er Gefangener im Konzentrationslager Flossenbürg gewesen sei. Charismatisch und überzeugend stieg Marco zum Präsidenten des Spanischen Verbands der Holocaust-Opfer auf, wo er zu einer prominenten Figur wurde, bis eines Tages ein Historiker entdeckte, dass seine Geschichte komplett erfunden war.
Der Film folgt Mengeles Fluchtweg bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Er ist gealtert, einsam, krank.
Als ihn sein erwachsener Sohn Rolf aufspürt, kommt es zu einem letzten, stummen Aufeinandertreffen zwischen den Generationen.