Beiträge mit Tag ‘Kino’
Als die Mutter des 14-jährigen Seita und seiner 4-jährigen Schwester Setsuko bei einem amerikanischen Luftangriff in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ums Leben kommt, sind die beiden im zerstörten ländlichen Japan auf sich allein gestellt.
Basierend auf den persönlichen Erlebnissen des Überlebenden Nosaka Akiyuki gilt Die letzten Glühwürmchen als eines der eindrucksvollsten Werke der Animations- und Filmgeschichte. Mit viel Sensibilität zeigt das einzigartige Meisterwerk des Oscar-nominierten Regisseurs und Studio-Ghibli-Mitbegründers Isao Takahata sowohl die Schönheit des menschlichen Geistes als auch se
Em nimmt sich eine Pause von ihrem Doch-nicht-Traumjob in Sydney und besucht die frisch getrennte Jessie in Melbourne. Die beiden Twentysomethings streifen durch Straßen, Parks und Clubs, immer auf der Suche nach einem Gespräch, das mehr bedeutet als bloße Worte. Sophie Somerville schafft es, das Gefühl einzufangen, wenn wir alte Freund*innen wiedersehen und uns updaten, was alles passiert ist. Das Skript von FWENDS ist großteils improvisiert und lässt Raum für spontane Impulse der beiden äußerst sympathischen Protagonistinnen. Ein farbenfrohes, spielfreudiges Experiment voller Elan und Witz!
Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung. In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine
Das Newport Jazz Festival 1958, ein Sommertag: mittendrin der weltbekannte Fotograf und Filmemacher Bert Stern. In Momentaufnahmen erfasst er Musikerinnen und Musiker auf der Bühne oder Gesichter aus dem Publikum, in denen sich Lebensfreude, Entspannung und Entrückung spiegeln. Tagsüber gleiten zu den überlappenden Klängen der Musik die Segelboote einer Regatta anmutig durchs Meer. Nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet sich die volle Bandbreite der großartigen Musikerinnen und Musiker.
Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche. Die Reise beginnt in einem Gerichtssaal in Essen. Hier steht Wilfried Fesselmann 46 Jahre nach dem Missbrauch seinem Täter erstmals wieder gegenüber. Dem Priester, der ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Der Fall ist verjährt – doch Fesselmann sucht Gerechtigkeit. Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.
In der Zukunft ist Unsterblichkeit Realität, solange man nicht träumt. Die sogenannten Fantasmer bevorzugen es allerdings, sich in Träume zu flüchten und damit nicht nur ihr Leben aufs Spiel zu setzen, sondern durch die Vermischung ihrer Fantasiewelten mit der Realität auch das Gefüge der Zeit zu stören. Eine Spezialeinheit jagt diese gefährlichen Träumer. Das Problem: Die Fantasmer können sich in jedem hintersten Winkel der (Kino-)Geschichte verstecken…
Im Jahr 1996 erschütterte einer der größten Medienskandale der deutschen Geschichte die Öffentlichkeit: Michael Born, ein Selfmade-Journalist, hatte zwischen 1990 und 1996 über zwanzig Beiträge für das neu entstandene Privatfernsehen gefälscht. Einige wirkten dilettantisch, andere behandelten absurde Themen: Kinderarbeit für IKEA in Indien, Drogensüchtige, die Kröten lecken, um high zu werden, oder der Ku-Klux-Klan in der Eifel – nur einige der zahlreichen Erfindungen. Wie konnte es so weit kommen? War Michael Born ein Aufklärer, der das Boulevard-System subversiv entlarvte, ein Opfer des Systems – oder schlicht
Ein Lagerhausbesitzers hat zusammen mit einem Leichenbestatter und einer Gruppe Punks mit der versehentlichen Freisetzung einer Horde nicht tötbarer, hirnhungriger Zombies zu kämpfen.
Dan O’Bannons anarchische Punk-Komödie ist dafür bekannt, lange vor Danny Boyle frischen Wind ins Zombie-Genre gebracht zu haben: Feinschmecker-Zombies, die vor allem Gehirne fressen, anstatt gewöhnliches Menschenfleisch; oder Zombies, die nicht einmal ein Kopfschuss töten kann. Fast noch besser: der Soundtrack zum Film mit jeder Menge in Los Angeles ansässiger Deathrock-, Punk- und Horror-Rock-Bands.







