Beiträge mit Tag ‘Kultur’
Das mehrsprachige Stück der Sankt-Petersburger Regisseurin Natalia Lapina mit Livemusik erzählt die wahre Geschichte einer internationalen Familie: einer Mutter, eines Vaters und deren kleinen Tochter, die gezwungen sind, wegen des Kriegs ihre Heimat zu verlassen. Der Bühnen-Roadmovie über ihre lange Reise durch zehn europäische Länder wird in Form eines Märchens erzählt, das die Eltern für ihre zweijährige Tochter erfinden.
Dieses deutsch-russische Stück von Odesauer Regisseur Kostya Novitskiy gibt einen Einblick in das Leben von Swjatoslaw Richter (1915-1997), einem der bedeutendsten Pianisten in der Musikgeschichte. Das Leben dieses deutschrus-sischen Klaviervirtuosen war geprägt durch die Flucht vor der Realität des stalinistischen Regimes in die grenzenlose und freie Welt der Musik.
Als perfekter Ausklang für das Filmfestival zeigen wir vom 11.-18.03.2026 in zwei Programmen die Publikumslieblinge, also die beliebtesten Filme des Internationalen und Deutschen Wettbewerbs, gewählt vom Publikum. Mal leicht-unterhaltsam, mal als intensive Auseinandersetzung zwischenmeschlicher Themen, mal politisch-brisant. Für alle, die nicht genug Kurzfilme kriegen können, oder als letzte Chance für alle, die es davor nicht ins Kino geschafft haben!
Das zweite Programm zu David Lynch gibt zuerst einen Einblick in den Startpunkt von David Lynchs Karriere: ERASERHEAD, der Film, mit dem Lynch schon früh klargemacht hat, dass sein Werk die Filmlandschaft auf den Kopf stellen wird. Der andere Beitrag in diesem Block ist die komplette Animationsserie DUMBLAND, die ursprünglich auf Lynchs Website veröffentlicht wurde.
David Lynchs Langfilme wie BLUE VELVET, LOST HIGHWAY oder MULHOLLAND DRIVE sind weltweit Kultfilme. Weniger bekannt ist allerdings sein Kurzfilmschaffen, das sich treffend als „kreatives Versuchslabor“
bezeichnen lässt. In drei Programmen haben Lynchfans die seltene Gelegenheit, die Werke auf der Kinoleinwand zu erleben. Denn genau darum geht es dabei. Lynchs Kurzfilme funktionieren weniger erzählerisch und eher wie bewegte Kunstwerke, die nicht erklären, sondern unmittelbar erfahren werden wollen.








