Lessings Nachkriegskomödie „Minna von Barnhelm“ zwischen Raum und Zeit mit Live-Musik.
Während die Darstellerinnen und Darsteller einer fahrenden Schauspieltruppe angesichts des Zustands der Welt und der Menschheit über die Unmöglichkeit des Spielens debattieren, führen – in einem Paralleluniversum, einer kosmischen Singularität, einem Wurmloch – die fiktiven Figuren aus Lessings „Minna von Barnhelm“ ihr Spiel auf und zwar genau so lange, bis die Truppe beschließt, eben dieses Stück zu spielen.
Zwischen Haltlosigkeit und Unbeschwertheit entspinnt sich so ein schwereloses Spiel inmitten der Verheerungen des Siebenjährigen Krieges; egal ob auf oder hinter dem Mond. Es beginnt eine spannende Reise zwischen Raum und Zeit und der Frage, ob Minna und Tellheim zueinander finden und ob die Schauspieltruppe ihr Publikum findet.
Was ist der Mensch dem Menschen und welche Rolle spielt bei dieser Frage das Spiel? Die Inszenierung des
Germanistentheaters und des
UR Stage Clubs beantwortet diese Frage spielerisch – mit Musik, Tanz und einer Reise durch Raum und Zeit.
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