Beiträge mit Tag ‘Kino’
Die Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider richten den Blick auf die von männlichen Darstellern und Produzenten dominierte Unterhaltungsszene der 1990er- und 2000er-Jahre in Deutschland. Im Zentrum steht dabei eine Perspektive, die in den damaligen Formaten kaum sichtbar war. Ergänzt wird die Rückschau durch Stimmen von Frauen, die ihre Erfahrungen mit diesen Shows einbringen und die Strukturen der Branche aus ihrer Sicht einordnen.
Eine queere Filmemacherin soll einen weiteren Teil der Slasherfilm-Reihe Camp Miasma drehen. Sie schafft es, jene Schauspielerin zu besetzen, die bereits im lange zurückliegenden ersten Teil als Final Girl mitwirkte… Hinter VHS-Nostalgie, viel Kunstblut und Horrorfilm-Hommagen verbirgt sich mehr. Statt die Slasherfilme infolge von HALLOWEEN und FREITAG DER 13. lediglich zu reproduzieren, dekonstruiert und hinterfragt TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA die Motive des Genres durch eine zutiefst persönliche Geschichte über Identität, Verlangen und Selbstfindung.
Clara Nowak, eine engagierte Sport- und Mathematiklehrerin, tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Als es an der Schule zu einer Reihe von Diebstählen kommt und einer ihrer Schüler verdächtigt wird, beschließt sie, der Sache eigenständig auf den Grund zu gehen. Zwischen empörten Eltern, rechthaberischen Kolleg*innen und angriffslustigen Schüler*innen versucht Clara zu vermitteln, wird dabei jedoch schonungslos mit den Strukturen des Systems Schule konfrontiert.
STERNBRÜCKE FOREVER ist eine warmherzige und überraschend humorvolle Liebeserklärung an einen besonderen Ort und seine Menschen und zugleich ein wütender Kommentar zu einer Stadtpolitik, deren Folgen in vielen Städten zu beobachten sind. Aus einer Hamburger Geschichte wird so eine universelle Erzählung über Veränderung und Zusammenhalt – und über die Frage, wem die Stadt gehört und was sie lebenswert macht.
In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf. Doch die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach über ihre traditionelle Familie in ihr Leben ein. Mit den ersten Anzeichen der Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, ihre Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge „sündhaft“.
USA, Mitte der 2000er-Jahre. Chris Hansen ist das Gesicht von TO CATCH A PREDATOR, dem Reality-Format, das Pädophile mit Lockvögeln in eine Falle lockt und vor laufenden Kameras bloßstellt. Was als moralischer Kreuzzug beginnt, wird zur Machtmaschine: Der ehrgeizige Reporter, seine Producerin Andie und der junge Schauspieler Dan steigern den Druck – und den Erfolg – bis zur Obsession.
USA, Mitte der 2000er-Jahre. Chris Hansen ist das Gesicht von TO CATCH A PREDATOR, dem Reality-Format, das Pädophile mit Lockvögeln in eine Falle lockt und vor laufenden Kameras bloßstellt. Was als moralischer Kreuzzug beginnt, wird zur Machtmaschine: Der ehrgeizige Reporter, seine Producerin Andie und der junge Schauspieler Dan steigern den Druck – und den Erfolg – bis zur Obsession.
Lucy liebt Philip und ist nach seinem Burnout sogar mit ihm und dem gemeinsamen Sohn aufs Land gezogen, obwohl das berufliche Einschränkungen für sie bedeutet. Elsa wiederum lebt für ihren Beruf als Sonderermittlerin bei der Polizei, wird jedoch von der Verantwortung für ihren dementen Vater in Atem gehalten. Beide bauen ihre Leben um Männer herum, deren dunkle Seiten sie eigentlich lieber nicht sehen wollen.







