Beiträge mit Tag ‘Kino’
In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher*innen Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – doch wie lässt sich ein festgefahrenes System überwinden, das diesen Wandel um jeden Preis verhindern will? FUTURE SCIENCE ist eine Reise ins Herz einer wissenschaftlichen Revolution, die das immense Potenzial neuer technologischer Verfahren für die Gesundheit und unsere Sicherheit im Alltag greifbar macht. Denn die Zukunft der Forschung hat bereits begonnen.
Über 500.000 Kinobesucher*innen sahen den selbstproduzierten Film eines Paares, das ohne Flugzeug dreieinhalb Jahre um die Welt reist. Kein Sponsoring, kein Drehplan, kein Team – nur eine Kamera und die Bereitschaft, sich ganz auf Begegnungen einzulassen. Den Überraschungserfolg erklären sich die beiden Filmemacher*innen so: “Der Film zeigt Menschlichkeit. Menschlichkeit, die über Grenzen und Nationen, Kulturen und Religionen hinweg existiert. Menschlichkeit, die Hoffnung macht und uns, ohne Wenn und Aber, verbindet.”
GESCHENKT WURDE UNS NICHTS ist ein preisgekrönter Zeitzeuginnen-Dokumentarfilm zur Geschichte italienischer Partisaninnen. Der Film begleitet die ehemalige Partisanin Annita Malavasi sowie zwei ihrer Genossinnen, Pierina Bonilauri und Gina Moncigoli, und beschäftigt sich mit dem Widerstand in Italien im Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive dieser Frauen. GESCHENKT WURDE UNS NICHTS begeisterte auf rund 30 Festivals im In- und Ausland, wurde zwölf Mal ausgezeichnet und hatte über 200 Kino-Aufführungen und Screenings.
Sie nennen sich „Sperrmüll“ und trommeln ihren Unmut auf Gegenstände, die andere weggeworfen haben, vier Jungs, aufgewachsen in den Neubausilos Berlins. Neugierig, was aus ihnen und ihren Träumen wird, beginnen die Dreharbeiten im Frühsommer 1989…
Mit der Doku SPERRMÜLL bricht Helke Misselwitz eine Lanze für viele von der politischen Entwicklung der deutschen Wiedervereinigung überrollte Menschen.
Alexander Kluges Spielfilmdebüt stellt fest, dass der Abschied von der Vergangenheit historisch gesehen keine einfache Angelegenheit ist, selbst wenn man an die „Stunde Null“ oder das „Wirtschaftswunder“ glaubt. Anita G. aus der DDR ist die Personifikation dieser verdrängten Vergangenheit, weshalb ihr die Voraussetzungen fehlen, sich erfolgreich in die bundesdeutsche Gesellschaft einzugliedern. Angereichert mit Zwischentiteln und fremden Texten, zeugt ABSCHIED VON GESTERN von einem souveränen Gespür für die grotesken Momente des Alltags und markiert einen programmatischen Bruch mit den damaligen Kinokonventionen.
„Is‘ ohne Frühstück. Is‘ auch ohne Diskussion.“ – Die Ost-Berliner Sängerin Ingrid Sommer, genannt Sunny, entscheidet selbstständig und frei, was in ihrem Leben passiert. Zu Kompromissen ist sie nicht bereit. Mit einer Band tingelt sie quer durch die DDR. Der große Erfolg bleibt ihr verwehrt. Sunny sehnt sich nach Glück und Anerkennung. Weder bei Taxifahrer Harry noch beim Philosophen Ralph findet sie den Mann fürs Leben. Als sie sich gegen sexuelle Übergriffe eines Bandkollegen wehrt, fliegt sie aus der Gruppe und wird durch eine jüngere Sängerin ersetzt. Sunny gerät in eine tiefe Lebenskrise…
Automechaniker Anton Grubske ist ein Schelm, ein herzensguter Lump, aber auch Arbeiter und ein kluger Mensch. Für Antons Lebensweise gibt es viele Synonyme. Seit der Geburt hat er mehr Glück als viele andere. Aber dafür tut er auch einiges. Er lügt und betrügt lachend und immer mit den besten Absichten – zuerst für sich, dann noch für das breitere »Publikum«…
Die heiter-ironische Reise in die Frühzeit der „Zone“ ist eine der erfolgreichsten Kinokomödien der DDR
Wolfgang Schmidt arbeitet als Werbezeichner, kann das aber nicht gut. Dafür ist er sehr redegewandt, wodurch er mehrere Ämter im Haus der Werbung bekleidet. Als ein neuer Mitarbeiter für die Verwaltung gesucht wird, beeindruckt er durch souveränes Schweigen. In Wirklichkeit redet er nicht, weil ihm zwei Zähne fehlen.
Gegen seinen Willen wird er befördert. Nun versucht er mit allen Mitteln, diese Karriere zu beenden…
Eine turbulente, großartig besetzte DEFA-Farce!








