Beiträge mit Tag ‘Kino’
Die palästinensischen Cousins Chatila und Reda haben einen Traum: Sie wollen in Deutschland ein Café eröffnen.
Bis nach Griechenland haben sie es bereits geschafft, allerdings ohne Papiere, ohne Perspektive und ohne Geld.
Doch aufgeben ist keine Option. Unbeirrt halten sie an ihrem Ziel fest, auch wenn das bedeutet, zunehmend fragwürdige Entscheidungen treffen zu müssen…
Die Dokumentation beginnt mit einem Brief, in dem Antón Gandarias die Geschichte seines verschwundenen Onkels Ángel erfährt. Autor Unai Eguía seinerseits ist nach der Lektüre der Geschichte von Enric Marco neugierig darauf, mehr über Enric Moner zu erfahren, die Person, deren Identität der falsche Überlebende angenommen hatte. Die Wege von Unai und Antón kreuzen sich zufällig und beide entdecken eine Verbindung: Das Schicksal von Ángel und Enric ist durch gemeinsame Orte und das Datum ihres Todes miteinander verbunden.
Enric Marco war ein Mann, der es schaffte, gegenüber der Öffentlichkeit und seiner eigenen Familie die kaum vorstellbare Lüge aufrechtzuerhalten, dass er Gefangener im Konzentrationslager Flossenbürg gewesen sei. Charismatisch und überzeugend stieg Marco zum Präsidenten des Spanischen Verbands der Holocaust-Opfer auf, wo er zu einer prominenten Figur wurde, bis eines Tages ein Historiker entdeckte, dass seine Geschichte komplett erfunden war.
Nach der Lektüre eines Buches über drei Hexen stellt Rose erschrocken fest, dass ihr Wohnhaus eine der drei Brutstätten der Hölle beherbergt. INFERNO sticht aus allen anderen Werken von Dario Argento (SUSPIRIA, PROFONDO ROSSO, OPERA) hervor. Mit seinen in psychedelischen Farben beleuchteten Gängen, Fluren und Gassen besticht dieser italienische Horrorklassiker als die ultimative Version eines auf Film gebannten Alptraums. Ein absolutes Meisterwerk, das uns tief in schillernd-morbide Abgründe treibt.
Draußen rauscht der Alltag, doch drinnen ist es ruhig. Als wäre die Palliativstation des Berliner Franziskus-Krankenhauses ein abgeschlossenes Universum mit ihrem eigenen, langsamen Rhythmus. Philipp Döring begleitet das Leben auf der Station als Ein-Mann-Team mit der gleichen unerschütterlichen, unaufgeregten Geduld und Nähe, die auch die Pfleger*innen und Ärzt*innen an den Tag legen. Nichts lenkt vom Mitgefühl und der Fürsorge ab, die den Menschen hier entgegengebracht werden.





