Beiträge mit Tag ‘Kino’
Dieses lebensbejahende Dokumentarfilm-Meisterwerk der oscarnominierten Filmemacherinnen Heidi Ewing und Rachel Grady begleitet junge Menschen, die sich für ein unkonventionelles Jahr an einer traditionellen Volkshochschule in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit.
Mit seinem Hund Laki kehrt Bestsellerautor Paolo Cognetti in die Bergwelt zurück, die sein Leben geprägt hat. Von seiner Hütte im Aostatal folgt er den Wegen des Wassers bis zu schmelzenden Gletschern und trifft Menschen, die in dieser Landschaft verwurzelt sind. FIORE MIO beobachtet aufmerksam, wie sich die Alpen verändern – ohne den Blick auf ihre fortwährende Lebendigkeit zu verlieren. In ruhigen Bildern und offenen Begegnungen entsteht ein meditatives Porträt einer Region im Wandel, das zum Innehalten einlädt.
Als perfekter Ausklang für das Filmfestival zeigen wir vom 11.-18.03.2026 in zwei Programmen die Publikumslieblinge, also die beliebtesten Filme des Internationalen und Deutschen Wettbewerbs, gewählt vom Publikum. Mal leicht-unterhaltsam, mal als intensive Auseinandersetzung zwischenmeschlicher Themen, mal politisch-brisant. Für alle, die nicht genug Kurzfilme kriegen können, oder als letzte Chance für alle, die es davor nicht ins Kino geschafft haben!
Das zweite Programm zu David Lynch gibt zuerst einen Einblick in den Startpunkt von David Lynchs Karriere: ERASERHEAD, der Film, mit dem Lynch schon früh klargemacht hat, dass sein Werk die Filmlandschaft auf den Kopf stellen wird. Der andere Beitrag in diesem Block ist die komplette Animationsserie DUMBLAND, die ursprünglich auf Lynchs Website veröffentlicht wurde.
David Lynchs Langfilme wie BLUE VELVET, LOST HIGHWAY oder MULHOLLAND DRIVE sind weltweit Kultfilme. Weniger bekannt ist allerdings sein Kurzfilmschaffen, das sich treffend als „kreatives Versuchslabor“
bezeichnen lässt. In drei Programmen haben Lynchfans die seltene Gelegenheit, die Werke auf der Kinoleinwand zu erleben. Denn genau darum geht es dabei. Lynchs Kurzfilme funktionieren weniger erzählerisch und eher wie bewegte Kunstwerke, die nicht erklären, sondern unmittelbar erfahren werden wollen.








