Vortrag und Diskussion mit Prof.in Dr.in Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin in Berlin)
Das Zeigen von Regenbogenflaggen und anderen Symbolen der Solidarität mit queeren Menschen wird zunehmend kontrovers diskutiert.
Häufig wird dabei auf ein angebliches Neutralitätsgebot verwiesen. Doch was bedeutet politische und institutionelle Neutralität in einer demokratischen Gesellschaft tatsächlich? Müssen staatliche und öffentliche Einrichtungen gegenüber Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Angriffen auf demokratische Grundwerte „neutral“ bleiben?
Der Vortrag von Prof.in Dr.in Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin in Berlin) am 09.07. um 18 Uhr im Leeren Beutel (Bertoldstr. 9) beleuchtet aktuelle Debatten um Sichtbarkeit, Queerfeindlichkeit und demokratische Verantwortung. Er zeigt auf, warum Vielfalt, Menschenrechte und Gleichberechtigung keine parteipolitischen Positionen, sondern grundlegende Werte einer demokratischen Gesellschaft sind.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Institutionen und Einzelpersonen Haltung für Demokratie und Menschenrechte zeigen können, ohne den Anspruch demokratischer Offenheit aufzugeben.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Bildnachweis: © Stefan Effenhauser, Bilddokumentation Stadt Regensburg
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Eintritt kostenfrei!
Barrierefreiheit:
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.
Eine Übersetzung in DGS oder Untertitelung können nicht angeboten werden.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Servicestelle für Gleichstellung und Vielfalt der OTH Regensburg und dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Regensburg.
Weitere Informationen:
https://www.regensburg.de/leben/frauen-u-maenner/aktuelles-aus-dem-buero-fuer-chancengleichheit/regenbogen-flagge-zeigen
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